Inhalt
Ein Projekt von Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Globale Friedensarbeit und Mediation
Wie gelingt Friedensarbeit? In allen Regionen der Welt braucht es dazu vielseitigen Dialog, um Konflikte zu lösen und den Menschen vor Ort Hoffnung auf ein besseres Leben zu geben. Die «Dialogue Advisory Group», DAG, unterstützt Regierungen, zwischenstaatliche Organisationen und NRO-Akteure dabei, in gewaltsamen Konflikten zu vermitteln und dazu beizutragen, dass stabile Gesellschaften entstehen. Die DAG arbeitet mit einem breiten Netzwerk von internationalen Institutionen zusammen, insbesondere dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag.
In Krisenregionen am Horn von Afrika, an den Grossen Seen, in Libyen und in Kolumbien setzt sich die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Amsterdam dafür ein, Mediationsprojekte voranzutreiben. In dieser Mission fördert die DAG den Dialog zwischen Regierungen, bewaffneten Gruppen und internationalen Organisationen, um Gewalt zu reduzieren und vor allem auch Frauen in Friedensprozesse einzubeziehen. Liechtenstein ermöglicht mit seinem Beitrag DAG, die Arbeit in kritischen und oft vernachlässigten gewaltsamen Konfliktregionen der Welt voranzutreiben.
Projektziele
Fördern von Friedensbemühungen und Rechenschaftspflichten für Gräueltaten sowie der Rückkehr zur Demokratie.
Dialoge mit politischen Entscheidungsträgern, Sondieren von Mediationsmöglichkeiten und Mitwirkung an der Entwicklung von Friedensabkommen.
Unterstützung von nationalen und internationalen Akteuren, wie z.B. UNO-Missionen.
Fakten zum Projekt
Land und Region:
Äthiopien, Chile, Eritrea, Kenia, Libyen, Mosambik, Republik Kongo, Sri Lanka, Sudan, Venezuela
Projektdauer:
2023 – 2024
Gesamtbetrag:
CHF 200'000